Auch wenn die erste Schwangerschaftswoche eigentlich noch keinen Teil der Schwangerschaft darstellt, hat es sich dennoch bewährt nach diesen System die Schwangerschaft zu berechnen. Denn nur wenn man den ersten Tag der letzten Periode als Grundlage nimmt, lässt sich ein Geburtstermin in etwa festlegen. Zwar ist die Frau tatsächlich während der 1. Schwangerschaftswoche noch nicht schwanger, aber ihr Körper bereitet sich trotzdem auf eine Schwangerschaft vor.
Die Berechnung der Schwangerschaftswochen
Die Schwangerschaft einer Frau dauert in der Regel 40 Wochen. Dennoch werden auch die Wochen 41 und 42 mit zur Schwangerschaft gerechnet, da ein Kind in der Regel 1-2 Wochen vor oder nach dem errechneten Termin auf die Welt kommt.
Da der genaue Termin der Befruchtung der Eizelle nicht bestimmt werden kann, hat sich dieses Rechensystem eingebürgert. Die Schwangerschaft beginnt also offiziell rückwirkend, mit dem ersten Tag der letzten Periode vor der Schwangerschaft.
Da die Eizelle jedoch erst zur Mitte des Zyklus befruchtet wird, ist die Frau in den ersten zwei offiziellen Wochen ihrer Schwangerschaft rein technisch noch nicht schwanger. Dennoch ändert sich in dieser Zeit im Körper der Frau so einiges, um sich auf eine potentielle Schwangerschaft vorzubereiten.
SSW 1: Alles für die Schwangerschaft vorbereiten
Die SSW 1 beginnt also zunächst einmal mit der Regelblutung. Hierbei wird die Gebärmutterschleimhaut durch die Regelblutung ausgespült und alles für eine befruchtete Eizelle vorbereitet. Nach dem Ende der Periode, welche eine individuelle Dauer aufweisen kann, wird der Schleim der Gebärmutter wieder neu aufgebaut, um für die befruchtete Eizelle einen perfekten Nistplatz zu bieten.
Je besser die Gebärmutter hierbei durchblutet ist, umso größer sind die Chancen für die Eizelle sich dort einzunisten. Auch wenn die Frau also rein technisch gesehen noch nicht schwanger ist, so bietet die 1. Schwangerschaftswoche doch die wichtigen Grundlagen für eine spätere Schwangerschaft.
Die 1. Schwangerschaftswoche effektiv nutzen
Gerade bei Wunschkindern sollte man darauf achten, dass man in der SSW 1 alles dafür tut, dass eine Schwangerschaft begünstigt wird. So sollte man bereits jetzt mit dem Rauchen aufhören und auch den Alkohol spürbar reduzieren.
So erleichtert man dem eigenen Körper die Vorbereitung auf die Schwangerschaft und steigert spürbar die Chancen auf eine Befruchtung der Eizelle. Eine gesunde Ernährung und möglichst wenig Stress können ebenfalls dazu beitragen, eine Befruchtung der Eizelle positiv zu beeinflussen.
Auch die Einnahme von Folsäure kann hierbei empfohlen werden, auch wenn es keinen direkten Einfluss auf den Körper zu diesem Zeitpunkt hat.
Nicht schwanger – aber vorbereitet!
Auch wenn die ersten beiden Schwangerschaftswochen eigentlich ein rechnerischer Trick sind, um den Zeitpunkt der Geburt besser bestimmen zu können, bereitet sich der weibliche Körper bereits in der SSW 1 auf eine potentielle Schwangerschaft vor. Wer also ein Wunschkind plant, sollte bereits jetzt die ersten Vorbereitungen für eine erfolgreiche Schwangerschaft schaffen.
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Weiterlesen: 2. Schwangerschaftswoche (SSW 2): Startschuss der Schwangerschaft?
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