Familienfotos selbst ausdrucken: Tipps und Tricks für hochwertige Prints

0
Fotos selbst drucken
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertunge(n), Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Grundsätzlich gilt für das Ausdrucken von Fotos das Gleiche, wie für viele andere Dinge im Leben: Qualität hat ihren Preis. Deshalb ist es zunächst wichtig, sich darüber klar zu werden, welche Standards die späteren Ausdrucke erfüllen sollen, ehe man sich an den Kauf eines Druckers sowie des weiteren notwendigen Zubehörs macht. Weiterhin hängt der Preis pro Bild selbstverständlich auch davon ab, in welchen Mengen dieses Material gekauft wird.

Wer über das Jahr nur wenige Familienfotos schießt, für den macht es in der Regel mehr Sinn, die Bilder durch einen Fotodienst ausdrucken zu lassen. Denn Kleinpackungen Fotopapier sind pro Ausdruck deutlich teurer. Wer aber viel und gerne fotografiert und das Ergebnis sofort in den Händen halten und weiter verteilen möchte, für den macht eine entsprechende drucktechnische Ausrüstung durchaus Sinn.

Der falsche Punkt, um zu sparen: der Drucker

Das beste Fotopapier nützt nichts, wenn der verwendete Fotodrucker nicht in der Lage ist, dieses anständig zu bedrucken. Gerade wenn es darum geht, Fotos für Freunde und Verwandte zum Verschenken auszudrucken ärgert man sich in aller Regel später, wenn die Ergebnisse des Ausdrucks den eigenen Ansprüchen nicht genügen. Im unteren Preissegment der Profiklasse liegen die Gerätepreise derzeit zwischen 500 und 700 Euro.

Zwar bedeutet dies zu Anfang hohe Anschaffungskosten, bietet dafür aber auch die Gewähr, dass sich die Ergebnisse wirklich sehen lassen. Denn die Unterschiede zu im Fotolabor entwickelten Bildern sind dann tatsächlich nur noch minimal. Im Übrigen verhält es sich so, dass mit der Zeit in aller Regel die Ansprüche weiter steigen. Die Folge ist dann ein späterer Umstieg auf ein Profigerät, während die einfache zu Anfang verwendete Lösung erst im Schrank verschwindet und am Ende weggeworfen wird.

Video: FotoTipps – Kauftipp Teil 1/2

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Hohe Kosten für Druckerpatronen

Drucker für FotosVor allem aber sollte man die anfänglichen Kosten für den Kauf des Druckers ins Verhältnis zu den Kosten des übrigen Materials setzen. Hierbei stechen vor allem die Kosten für die zum Drucken notwendige Tinte hervor. Gerade Farbkartuschen machen das Drucken von Fotos zu einer teuren Angelegenheit. Oftmals sind hierfür Sätze von bis zu zehn Patronen notwendig. Die Kosten liegen dementsprechend häufig zwischen 100 und 200 Euro.

Insofern sind die hohen Preise für die Fotodrucker eine relative weil einmalige Größe in der Gesamtkalkulation. Vor dem Kauf eines Druckers sollten daher vor allem die Kosten für die von diesen Druckern verwendeten Tintensätze bei einem Druckerpatronenhandel im Internet verglichen werden.

Die Technik aufeinander abstimmen

Auf die Auswahl des Druckers hat im Übrigen auch die verwendete Kamera Einfluss. Zwar wird in aller Regel von den Geräten Standard RGB verwendet. Dies sollte vor dem Kauf des Druckers allerdings sowohl bei diesem als auch der Kamera überprüft werden. Neben dem Vergleich der Kosten für die Tintensätze sollten auch die Preise für das Fotopapier verglichen werden.

Mädchen Ratgeber
Denn in aller Regel kann das Papier des einen Herstellers nicht im Drucker eines anderen verwendet werden. Hierbei sollte man sich vor Augen halten, dass gerade für den Ausdruck von Fotografien besonders viel Tinte verwendet wird. Entsprechend variieren die Kosten für den Ausdruck eines Bildes in der Größe A4 von 80 Cent bis hin zu 1,80 Euro.

Schöne Erinnerungen wertig haltbar machen

Wenn Sie schöne Bilder machen, sollten die Ausdrucke von entsprechender Qualität sein. Hier führen Kompromisse meist zu unbefriedigenden Ergebnissen. Trotzdem lässt sich auch beim Fotodrucken sparen, indem man bei den verwendeten Materialen online die Preise vergleicht.

Titelbild: © istock.com – Halfpoint
Textbild: © istock.com – luchschen

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

Keine Kommentare