Die letzte Jahreszeit ist endgültig angebrochen, der kalte Winter steht nicht nur vor der Türe, sondern hat in vielen Gegenden die Schwelle schon überschritten. Von den einen gefürchtet und von den anderen geliebt, schickt er sich an, die Landschaft mit einer mehr oder weniger dicken Eis- und Schneedecke zu überziehen. Auf der einen Seite schlagen Kinderherzen höher und auf der anderen Seite fürchten die Erwachsenen schon die Schwielen, die man vom Räumen des Schnees auf den Händen bekommen kann. Deshalb empfiehlt es sich, dem Beispiel des Nachwuchses zu folgen, die ganze Sache nicht zu ernst zu nehmen und mit der Arbeit auch Freude und Spaß zu verbinden.
Lesen Sie außerdem: 10 Fitness-Tipps für Herbst und Winter
Mit Kindern den Schnee genießen
Gerade die Kinder sind, soweit es sich nicht um die früheste Morgenstunde oder tiefste Nacht handelt, im Regelfall leicht dazu zu animieren, die Schneeräumerbrigade zu spielen. Wichtig ist nur, dass man ihnen das Gefühl gibt, eine bedeutende Rolle einzunehmen. Mit unaufdringlicher Diplomatie und Einfühlungsvermögen kann man die ganze Truppe schnell in die gewünschte Richtung lenken und man wird sich wundern, wie schnell so ein Gehweg geräumt sein kann. Wichtig ist natürlich, dass man darauf schaut, dass der Einsatz sicher abläuft und der Spaß nicht zu kurz kommt. Das bedeutet oft, dass die Erwachsenen die willigen Opfer für den Artilleriebeschuss mit Schneebällen sein müssen und so mache Schneeladung ins Gesicht oder ins Genick verabreicht bekommen. Trotzdem ist das eine lustige Sache und es werden dabei viele erfreuliche Erinnerungen an die eigenen Kindheit wachgerufen. Bedenken sollte man aber, dass die kleinen Schneeräumer das passende Werkzeug dazu haben.
Das richtige Equipment
Man sollte daher schon in kleinere Schneeschieber investieren und auch eine kleinere Schneeschaufel liegt besser in der Hand als Erwachsenenequipment. Abgesehen davon, dass durch das höhere Gewicht bald mit Ermüdungserscheinungen zu rechnen ist und dadurch die Gefahr, einen Unfall zu erleiden, erheblich steigen kann. Sollten die kleinen Schneeräumer trotz alledem zu schwächeln anfangen, so hilft ziemlich sicher das Erwähnen von speziellen Stärkungen wie Schokolade oder Weihnachtsgebäck. Die haben auch den Vorteil, dass man sie unmittelbar vor der absoluten Aufgabe aus der Tasche ziehen und verabreichen kann, während so leckere Dinge wie Hamburger oder Kakao erst nach Abmarsch der Truppe ins trockene Warme zubereitet werden können.
Fazit
So kann man zusammenfassend festhalten, dass der Winter mit seinem Schnee glücklicherweise das Auffassen der Schneeschaufel nicht zu einer Belastung für die ganze Familie machen muss, sondern es in einen fröhlichen Familienevent verwandeln kann. Auch Erwachsenen können wieder zu Kinder werden und der Nachwuchs kann erkennen, dass er mit dem Räumen von Wegen und Einfahrten bei einer wichtigen Aufgabe mithilft, Verantwortung trägt und dass Arbeit im Familienkollektiv eine lustige Sache sein kann. Und sollte nach Erledigung der Arbeit noch immer überschüssige Energie vorhanden sein, dann wird sich das Familienoberhaupt besonders freuen, wenn es von den Kids mit sanfter Schneeballgewalt zum Iglo bauen eingeladen wird.
Das richtige Material, wie Schneeräumer von Fiskars, gibt es unkompliziert Online zu kaufen. Anleitungen für Schneeballschlachten oder Iglos gibt es vermutlich auch im Netz, aber meine Empfehlung ist: Rausgehen und Genießen!
Video: Im Video erklärt: Schneeräumen
Bildquelle: © alekuwka83 – Fotolia.com
Lesen Sie weiter auf: Stern.de – Schneeschieben und Streuen – Was Hauseigentümer und Mieter beachten müssen
Keine Kommentare